Rework im Pharmabereich – eine Gratwanderung zwischen Effizienz und Verantwortung

 

In der Pharmaindustrie sind Qualität und Sicherheit keine Variablen, sondern absolute Konstanten. Dennoch kennen alle Hersteller das Problem: Eine Charge verfehlt minimale Spezifikationen, enthält unerwartete Partikel oder zeigt instabile pH-Werte. Ausschuss bedeutet in solchen hohe Kosten, Produktionsengpässe, Lieferverzug oder sogar Marktverlust.

 

Hier kommt der Gedanke des Rework ins Spiel: Kann die Charge durch gezielte Nachbearbeitung gerettet werden, ohne dabei Qualität, Sicherheit und Compliance zu gefährden?

 

Die Antwort lautet: Ja – aber nur unter klar definierten Bedingungen.

 

Im Gegensatz zu klassischen Industriebranchen ist Rework in der pharmazeutischen Produktion kein technischer, sondern ein regulatorisch streng kontrollierter Prozess. Wer ihn gehen will, braucht mehr als nur technisches Know-how – nämlich ein tiefes Verständnis für GMP-Anforderungen, eine exzellente Qualitätssicherung und validierte Prozesse.

 

In diesem Fachartikel geben wir einen Überblick:

 

  • Wann Rework zulässig ist
  • Welche Normen und Behördenanforderungen greifen
  • Wie pharmazeutisches Rework in der Praxis funktioniert
  • Welche Rolle ein erfahrener Engineering-Dienstleister wie Schlander & Blum dabei spielt

 

Geschätzte Lesezeit: 11 Minuten

Begriffsklärung & Abgrenzung: Rework ist nicht gleich Rework

 

In Gesprächen mit Pharmaunternehmen erleben wir es immer wieder: Der Begriff „Rework“ wird unterschiedlich interpretiert, manchmal gleichgesetzt mit Nachbesserung, manchmal mit Wiederaufbereitung oder gar mit Umverpackung. Doch regulatorisch gesehen ist die Abgrenzung entscheidend und hat unmittelbare Auswirkungen auf Dokumentation, Validierung und Freigabeprozesse.

 

Begriff Definition (vereinfacht) Typische Anwendung
Reprocessing Wiederholung identischer Prozessschritte, um Spezifikationen zu erreichen erneutes Filtrieren bei Trübung
Reworking Anwendung abweichender Schritte, um ein nichtkonformes Produkt in die Spezifikation zu bringen alternative Kristallisation bei Reinheitsabweichung
Recovery Rückgewinnung unkontaminierter Materialien zur Wiederverwendung Rückgewinnung von Lösungsmitteln oder Trägerstoffen

 

Warum diese Abgrenzung so wichtig ist

 

Der regulatorische Rahmen – z. B. EU-GMP, FDA cGMP oder ICH Q7, verlangt für jede Form von Rework (insbesondere beim Reworking):

  • eine dokumentierte Ursachenanalyse
  • die Freigabe durch die Qualified Person (QP) oder das Quality Unit
  • eine vollständige Rückverfolgbarkeit des Rework-Schritts
  • ggf. eine behördliche Genehmigung, wenn die Veränderung signifikant ist

 

Beispiel: Ein Wirkstoff zeigt nach Synthese leichte Abweichungen im Schmelzpunkt. Eine erneute Kristallisation mit geändertem Lösungsmittel wäre Reworking – und unterliegt damit strengeren Vorgaben als ein einfaches Reprocessing.

 

Praxis-Tipp von Schlander & Blum

 

In kritischen Fällen kann eine externe Nacharbeit sinnvoller sein als ein internes Verfahren – insbesondere wenn Validierungen fehlen oder Kapazitäten nicht ausreichen. Wir bieten dafür GMP-konforme Rework-Services mit lückenloser Dokumentation und begleitender Qualitätskontrolle, abgestimmt auf regulatorische Anforderungen.

Regulatorischer Rahmen: Was die Behörden verlangen

 

In der Pharmaindustrie ist die Nacharbeit kein rein technisches Thema, es ist eine regulatorische Herausforderung. Ob EMA, FDA oder WHO: Alle relevanten Behörden erlauben Rework unter Bedingungen und stellen dabei hohe Anforderungen an Dokumentation, Nachvollziehbarkeit und Qualitätssicherung.

1. EU-GMP Leitfaden (EudraLex, Vol. 4)

Annex 15 („Qualifizierung und Validierung“) & Teil II regeln, dass Rework nur erlaubt ist, wenn:

  • – eine wissenschaftlich fundierte Begründung vorliegt
  • – der Rework-Prozess validiert ist
  • – eine vollständige Dokumentation erfolgt

 

Es darf keine Verschlechterung der Produktqualität oder neue Risiken für Patient:innen entstehen.

2. FDA (21 CFR Part 211.115)

  • Nacharbeit-Prozesse müssen in Standard Operating Procedures (SOPs) definiert sein.
  • Die Qualitätseinheit (Quality Unit) muss jeden Fall freigeben.
  • Jede Rework-Charge ist wie eine neue Charge zu betrachten: vollständige Prüfungen, vollständige Dokumentation.

3. ICH Q7 – Rework in der Wirkstoffproduktion

ICH Q7 erlaubt Rework, wenn:

  • – eine Ursachenanalyse (Root Cause Analysis) vorliegt
  • – mögliche Nebenprodukte oder Veränderungen des Wirkstoffprofils bewertet wurden
  • – das Verfahren genehmigt und dokumentiert ist

4. WHO GMP Guidelines

WHO fordert zusätzlich:

  • – Bei kritischen Produkten ggf. vorherige Zustimmung der Behörde
  • – Keine negative Auswirkung auf Stabilität oder Sicherheit
  • – Archivierung aller Rework-Berichte für Inspektionen

 

Wichtig:

In allen Regelwerken gilt: Nacharbeit ist kein Standardverfahren. Es muss gut begründet, validiert und dokumentiert sein – sonst drohen nicht nur Warning Letters, sondern auch der Verlust der Herstellgenehmigung.

Wann ist Nacharbeit bei pharmazeutischen Produkten zulässig?

 

Rework kann wirtschaftlich sinnvoll sein, aber regulatorisch ist es keineswegs die Norm, sondern eine Ausnahme, die mit Bedacht und Verantwortungsbewusstsein genutzt werden muss. Die Entscheidung, ob eine Charge nachbearbeitet werden darf, folgt dabei klaren Kriterien, die sowohl GMP-Richtlinien als auch interne Qualitätsrichtlinien berücksichtigen.

1. Abweichungsmanagement und Ursachenanalyse

Jeder Fall beginnt mit einer CAPA-Maßnahme (Corrective and Preventive Action). Voraussetzung ist eine vollständige Root Cause Analysis:

  • Warum ist die Spezifikation verfehlt worden?
  • Können ähnliche Fehler in Zukunft ausgeschlossen werden?
  • Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um Wiederholungen zu verhindern?

Nur mit dokumentierter Ursache kann ein Rework validiert und regulatorisch vertretbar sein.

2. Risikobewertung (QRM nach ICH Q9)

Entscheidend ist die Frage: Beeinträchtigt der Rework-Prozess in irgendeiner Weise die Produktqualität oder -sicherheit?

  • Gibt es neue Risiken durch veränderte Prozessparameter?
  • Können Nebenprodukte oder Abbauprodukte entstehen?
  • Ist die Stabilität noch gewährleistet?

Ein risikobasierter Ansatz mit FMEA oder HACCP-Methodik ist unerlässlich – und muss dokumentiert werden.

3. Produkttyp entscheidet

Ein nicht-steriles Feststoffpräparat kann ggf. einfacher reprocessed werden als ein parenterales Produkt. Beispiele:

  • Tabletten mit Bruchkanten → Regranulation möglich
  • Ampullen mit Partikeln → Rework meist ausgeschlossen
  • Lyophilisate mit Feuchtigkeitsabweichung → nur in seltenen Fällen rework-fähig

Je höher das Risiko für Patient:innen, desto restriktiver sind Behörden bei der Zulassung von Rework-Prozessen.

4. Change Control & Behördenkommunikation

In vielen Fällen muss ein geplanter Rework-Prozess über das interne Change-Control-System eingereicht, bewertet und freigegeben werden. Je nach Umfang ist auch eine behördliche Information oder Genehmigung erforderlich, z. B.:

  • Field Alert Report (FDA)
  • Variation Filing (EMA, BfArM)
  • Audit Trail-Erweiterung bei digitaler Dokumentation

5. Re-Freigabe durch Qualitätsabteilung

Nach erfolgtem Rework wird die Charge wie eine neue Charge behandelt:

  • vollständige In-Prozess-Kontrollen
  • Endproduktprüfung
  • ggf. Stabilitätsstudien neu starten
  • QA-Freigabe zwingend erforderlich

Viele Unternehmen entscheiden sich in kritischen Situationen für eine externe Nacharbeit durch einen GMP-erfahrenen Partner. Dadurch werden Kapazitäten intern geschont und regulatorische Risiken minimiert, bei gleichzeitig maximaler Transparenz.

Praxisleitfaden für GMP-konformes Rework: Schritt für Schritt zur sicheren Nachbearbeitung

 

Rework im pharmazeutischen Umfeld ist kein operativer Schnellschuss – sondern ein strukturierter, validierter Prozess, der mit derselben Sorgfalt und Dokumentation erfolgen muss wie die Herstellung selbst. Der folgende Leitfaden zeigt, wie Unternehmen ein Rework-Projekt regulatorisch korrekt und praxisnah umsetzen.

 

Entscheidung & Dokumentation

 

Bevor eine Charge nachbearbeitet werden darf, braucht es:

  • eine vollständige Abweichungsdokumentation
  • eine Ursachenanalyse (z. B. Ishikawa oder 5-Why)
  • eine erste Risikoabschätzung (z. B. FMEA)

Wichtig: Die Entscheidung zur Durchführung des Reworks muss durch die Quality Unit oder Qualified Person (QP) erfolgen und schriftlich begründet sein.

SOP & Flowchart: Der strukturierte Ablauf

Jedes Rework-Szenario braucht eine SOP, die u. a. definiert:

  • wann Rework zulässig ist
  • wie der Ablauf erfolgt (Schritte, Freigabepunkte)
  • wer verantwortlich ist (Rollenklärung)
  • welche Prüfungen & Dokumentationen erforderlich sind

Tipp: Ein Flowchart oder Entscheidungsbaum erhöht die Nachvollziehbarkeit im Audit.

 

Validierung & Change Control

Der Rework-Prozess selbst muss verifiziert oder validiert sein:

  • Ist die Rework-Methode robust?
  • Bleibt das Produktprofil stabil?
  • Wird die Qualität zuverlässig wiederhergestellt?

Alle Prozessänderungen sind Change-Control-pflichtig und ggf. neu zu validieren.

 

Umgebung & Equipment

Der Rework-Schritt darf keine neuen Risiken verursachen:

  • Rework nur in qualifizierten Produktionsumgebungen
  • Kein erhöhtes Risiko für Kreuzkontamination
  • Dokumentation von Equipment-Reinigungen & Chargenwechseln

Wir arbeiten hier z. B. mit zertifizierten Reinraumzonen und dokumentierter Linienfreigabe.

 

Re-Freigabe & Stabilitätsprogramm

Nach dem Rework erfolgt die vollständige Freigabeprüfung inkl.:

  • In-Prozess-Kontrollen
  • Endprodukt-Tests
  • ggf. Wiederaufnahme ins Stabilitätsprüfprogramm

Die Charge darf erst nach schriftlicher QA-Freigabe weiterverarbeitet oder ausgeliefert werden.

 

Lückenlose Dokumentation

Jeder Rework-Schritt ist in die Chargendokumentation einzubinden:

  • Rework-Bericht mit Ursachenbeschreibung
  • Freigabeprotokoll & Prüfergebnisse
  • Cross-Referenzen in elektronischem Batchesystem oder Audit Trail
  • Vermerk im CoA (Certificate of Analysis), falls erforderlich

Ein erfolgreicher Rework-Prozess im pharmazeutischen Umfeld ist keine improvisierte Maßnahme, sondern das Ergebnis eines strukturierten, validierten und vollständig dokumentierten Vorgehens. Unternehmen, die klare Prozesse, robuste Qualitätsentscheidungen und lückenlose Rückverfolgbarkeit sicherstellen, können Rework wirtschaftlich nutzen – ohne ihre Compliance oder Produktsicherheit zu gefährden.

Typische Stolpersteine & Best-Practice-Tipps aus der Rework-Praxis

 

Auch wenn Rework-Verfahren formal zulässig sind, zeigen Erfahrungsberichte aus Audits und FDA-Warning-Letters: In der Umsetzung passieren immer wieder Fehler. Viele davon lassen sich vermeiden – mit dem richtigen Blick für Details und einem klaren Qualitätsverständnis.

Stolperstein 1: Unvollständige Ursachenanalyse

Risiko: Wird die wahre Ursache der Abweichung nicht korrekt ermittelt, wird der Rework-Prozess zur Symptombehandlung – mit unvorhersehbaren Folgen.

Best Practice:

  • Verwenden Sie strukturierte Methoden wie 5-Why oder Ishikawa
  • Dokumentieren Sie Zwischenschritte und Annahmen transparent
  • Beziehen Sie Fachabteilungen aktiv ein (z. B. Produktion, Analytik, Qualitätssicherung)

 

Stolperstein 2: Fehlende oder unzureichende Validierung

Risiko: Ein nicht validierter Rework-Prozess kann zu unkontrollierten Abweichungen führen – mit möglicher Wirkung auf Wirkstoffverteilung, Stabilität oder Reinheit.

Best Practice:

  • Entwickeln Sie für jeden Schritt eine eigene Validierungsmatrix
  • Planen Sie Worst-Case-Szenarien ein
  • Nutzen Sie Vergleichsdaten von Originalprozessen zur Absicherung

 

Stolperstein 3: Lückenhafte Dokumentation

Risiko: Bei Inspektionen durch EMA oder FDA reicht schon ein unvollständiger Rework-Bericht für eine Beobachtung oder Beanstandung.

Best Practice:

  • Integrieren Sie Rework-Protokolle in Ihr elektronisches Chargendokumentationssystem
  • Nutzen Sie Audit-Trail-fähige Tools zur Rückverfolgbarkeit
  • Archivieren Sie Freigabeentscheidungen inkl. Risikobewertung dauerhaft

 

Stolperstein 4: Überschätzte Stabilität

Risiko: Nachbearbeitete Produkte können in Langzeitstudien anders reagieren als reguläre Chargen, z. B. durch Mikroverunreinigungen oder Rückstände.

Best Practice:

  • Führen Sie Stabilitätsprüfungen mit Rework-Chargen separat
  • Berücksichtigen Sie auch Zwischenprodukte oder Hilfsstoffe
  • Setzen Sie ggf. beschleunigte Tests zur ersten Absicherung ein

 

Stolperstein 5: Unklare Verantwortlichkeiten

Risiko: Ohne definierte Verantwortungen (Wer entscheidet? Wer dokumentiert? Wer gibt frei?) entstehen Unsicherheiten und Inkonsistenzen.

Best Practice:

  • Verwenden Sie eine grafische Rollenübersicht im SOP-Dokument
  • Halten Sie Schulungen zur Rework-Prozesskette regelmäßig ab
  • Definieren Sie Checklisten für QA/QP zur formalen Prüfung

Fehler im Rework entstehen meist nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus unklaren Abläufen oder fehlender Systematik. Mit strukturierten Prozessen, validierten Methoden und einer gelebten Qualitätskultur lassen sich diese Stolpersteine gezielt vermeiden – und Rework wird zur echten Option, nicht zum Risiko.

Technologien & Trends im pharmazeutischen Rework – Innovation trifft Kontrolle

 

Der technologische Fortschritt eröffnet neue Wege, um Rework-Prozesse effizienter, sicherer und regulatorisch robuster zu gestalten. Besonders in einem Umfeld mit hoher Dokumentationspflicht und engen Spezifikationsgrenzen können smarte Tools den entscheidenden Unterschied machen, vorausgesetzt, sie sind validiert und GMP-kompatibel.

Übersicht: Technologien im Einsatz

 

Technologie Nutzen für Rework-Prozesse Typische Einsatzszenarien
Prozessanalytische Technologie (PAT) Echtzeit-Überwachung & Analyse kritischer Parameter – z. B. Partikelgröße, Feuchtigkeit z. B. beim erneuten Trocknen oder Kristallisieren
Raman- oder NIR-Spektroskopie inline zerstörungsfreie Inhaltsstoffprüfung direkt im Prozess schnelles Re-Freigeben von Zwischenprodukten nach Rework
Digitale Batch Record-Systeme lückenlose, audit-sichere Dokumentation inkl. Rework-Schritten & QA-Freigaben für reworked Bulk- oder Fertigprodukte
KI-gestützte Abweichungsanalyse Mustererkennung bei wiederholten Prozessabweichungen, Ursachenanalyse automatisiert v. a. im Change Control & CAPA-System
Blockchain für Chargenverfolgung fälschungssichere Rückverfolgbarkeit aller Rework-Schritte über mehrere Fertigungsstufen hinweg bei komplexen Lieferketten und ausgelagerten Rework-Leistungen
Automatisierte Isolatoren / Reinräume sterile Umgebung bei Rework von aseptischen Produkten z. B. beim Umfüllen, Filtrieren oder Prüfen sensibler Parenteralia

Trend: Validierte Modularsysteme für Rework

 

Immer mehr CMOs und Pharmaproduzenten setzen auf modularisierte Rework-Workflows, die sich flexibel an Prozessabweichungen anpassen lassen. Die Vorteile:

  • Zeitersparnis bei Standardabweichungen
  • Besserer Wissenstransfer zwischen Chargen
  • Schnellere Freigabe durch vordefinierte Validierungsset

 

Ob intelligente Inline-Messtechnik oder KI-gestützte Analyse – technologische Innovationen bieten Pharmaunternehmen heute neue Werkzeuge, um Rework risikoärmer, schneller und dokumentationssicher umzusetzen. Entscheidend ist: Die Technik muss zur regulatorischen Umgebung passen – und zum Qualitätsverständnis des Unternehmens.

Rework ist keine Schwäche – sondern kontrollierte Stärke

Rework im pharmazeutischen Umfeld ist kein Freifahrtschein für Fehlerkorrekturen, sondern ein hochregulierter, kontrollierter Prozess – mit klaren Zielen: Produktqualität sichern, Patienten schützen, Compliance wahren.

Wie dieser Beitrag gezeigt hat, ist Rework unter bestimmten Voraussetzungen zulässig – und in der Praxis sogar wirtschaftlich sinnvoll. Doch nur wenn es methodisch sauber, risikobasiert und vollständig dokumentiert durchgeführt wird, wird es von Behörden wie EMA oder FDA auch akzeptiert.

🧩 Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:

  • Rework ist nur nach Root-Cause-Analyse und QA-Freigabe erlaubt.
  • Validierung und Dokumentation sind nicht optional – sondern essenziell.
  • Technologie wie PAT, digitale Chargenprotokolle oder Inline-Analytik helfen, Prozesse sicherer und nachvollziehbarer zu gestalten.
  • Ein klar definierter Rework-Workflow reduziert Fehlerquellen und Auditrisiken.
  • Praxisbeispiele zeigen: Mit der richtigen Strategie kann Rework Ausschuss vermeiden, Kosten senken und Lieferverbindlichkeit sichern – ohne Qualitätsverlust.

 

Für alle, die Verantwortung tragen

Ob Produktionsleiter:in, Qualitätsmanager:in oder Geschäftsführung – wer Rework im Pharmaumfeld zulassen will, braucht einen klaren Prozess, das richtige Fachwissen und verlässliche Partner. Denn nur so bleibt Rework, was es sein sollte: eine kontrollierte Maßnahme – keine Notlösung.

 

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